Berlin 2010.

Ein „lange geplanter“ Blogeintrag mit Bildern aus Berlin, den ich bisher nicht veröffentlicht habe. Warum ist mir selbst nicht so ganz klar, aber aufgrund der fehlenden Zeit, neue Beiträge zu verfassen, muss dieser eben herhalten. Die Bilder enthalten den Link zu meiner deviantART Seite (aber auch von meinem flickr Account speziell für diesen Blog), weil ich sie schlicht von diesen geklaut habe, also wundert euch nicht.

Eine kleine Zusammenstellung aus Bildern vom letzten USA Urlaub ist weiterhin in Planung. Da müsst ihr euch aber vermutlich noch etwas gedulden, weil ich momentan viel um die Ohren hab. So eine Bachelorarbeit schreibt sich schließlich nicht von selbst! Aber das habe ich mir fest vorgenommen und werd es garantiert auch noch umsetzen. Auch wenns zwar ewig dauern könnte… doch Vorfreude ist die beste Freude! Ähem.

Hier also die kleine Auswahl an Berlin-Bildern. Wer die Orte erkennt, kriegt einen Keks.

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Picture my day Day (#pmdD13).

Gestern nahm ich also zum ersten Mal am 13. Picture my day Day teil. Für alle, die sich darunter nichts vorstellen können oder noch nie davon gehört haben, folgt hier eine kleine Beschreibung, die ich vom Blogeintrag des diesjährigen „Gastgebers“ Chris entnommen hab:

Der “Picture my day”-Day ist ein vorab festgelegter Tag an dem Blogger ihren Tagesablauf mit einer Reihe Fotos dokumentieren. Weder müssen die Bilder irgendeinem fotografischen Anspruch genügen, noch ist es irgendwie wichtig etwas “besonders Spannendes” an diesem Tag abzulichten.

Heißt so viel wie, jeder der eine (Smartphone-, Spiegelreflex-, Digital-) Kamera besitzt, kann einfach mitmachen und die Bilder z.B. auf dem eigenen Blog, auf Instagram oder bei Twitter veröffentlichen. Zu gewinnen gibt es nichts, aber es ist interessant zu sehen, wie andere Menschen ihren Tag verbringen.

Meine Bilder veröffentlichte ich gestern regelmäßig auf Instagram und hier folgt jetzt nochmal die komplette, gebündelte Galerie meines Picture my day Day!

Vor dem Schlafengehen gab es noch schnell eine Folge Dexter, bevor der pmdD richtig begingen konnte!

Das Aufstehen fällt morgens so schwer.

„Wie, es liegt schon wieder Schnee?“

… and now the sun is shining.

Erstmal die neueste Folge nachholen.

Postkarten für postcrossing.com schreiben.

Auf geht’s in die Stadt…

… gemeinsam mit meiner Mutter.

Durch die Heimat schlendern, I.

Heimat, II.

Heimat, III.

Heimat, IV.

Der Latte Macchiato darf natürlich auch nicht fehlen.

Asiatisch essen gehen.

Heimat, V. – unser Busbahnhof.

Fußgänger-Unterführung.

Ausbeute des heutigen Tages.

Einkaufen. An einem Freitag gegen 17.00 Uhr. Eine noch blödere Idee hatte ich selten.

Meine selbstgebastelte Babykarte wurde heute erfolgreich überreicht.

Sonnenuntergang.

Sehr geehrte Gruppen-Hausarbeit, ich wollte Ihnen mitteilen, dass ich nicht sehr angetan bin. Mit freundlichen Grüßen, K.

Entspannen nach der Hausarbeitsschreiberei.

… davor aber noch etwas Spiegelspaß.

Noch schnell eine Folge Community…

… und dann war der #pmdd13 auch wieder vorbei.

Vielleicht sieht man sich in der nächsten Runde wieder!

Southside 2012.

Ich bin ein absoluter Fan von Konzerten und Festivals. Daher war für mich dieses Jahr sicher, dass ich endlich mal zum Southside 2012 fahren würde, so dass die Karte recht schnell gekauft war.

Gut, vor einigen Wochen fand es dann dementsprechend statt. Die Vorfreude war mehr als riesig und obacht (!), das Wetter war grandios! Die Southside Kenner unter euch werden bestimmt wissen, dass es die letzten Jahre immer wie aus Eimern und sintflutartig geregnet hat, doch dieses Jahr sollten wir davon verschont werden. Sonnenschein ohne Ende und Sonnenbrände waren überall auf dem Festivalgelände zu entdecken. Ein Glück für uns, denn wir waren nicht gerade scharf darauf, im Matsch zu versinken, geschweige denn im Schlammzelt zu übernachten. Nachdem wir jedoch schon wie die meisten am Donnerstag anreisten und im Green Camp landeten, da wir keinen freien Platz auf dem normalen Campingplatz entdecken konnten, änderte sich das Wetter schlagartig. Zum Glück erst, als das Zelt und der Pavillon längst standen. Es folgte ein Sturm, der sämtliche Zelte und vor allem Pavillons mit sich riss, doch wir klammerten uns noch rechtzeitig an unseren Pavillon. Dieser wäre nämlich sonst weg gewesen und zum Glück hat es auch nur eine Stange in der Mitte zerbrochen, die eh schon angeknackst war. Genügend Ersatzteile lagen ja durch andere Pavillons überall herum. Vom Gewitter muss ich an dieser Stelle erst gar nicht anfangen, schon gar nicht von der Angst, unter freiem Himmel im Matsch vom Blitz getroffen zu werden. Das ist wieder eine andere Geschichte. Übrigens erkennt man am folgenden Bild mit viel Fantasie das aufkommende Unwetter (und ja, die Qualität ist schlecht. Liegt aber nur daran, dass ich Einwegkameras dabei hatte.)

Zu den Bands werde ich jetzt an dieser Stelle nicht allzu viel schreiben, eventuell nur über wirlich nennenswerte. Das meiste steht nämlich schon über den Freitag hier, genauso wie über Samstag und Sonntag.

Besonders war für mich allerdings der Florence + The Machine Auftritt. Die ersten Töne zu „Only if for an night“ erklangen und mich überkam eine Gänsehaut. Bei diesem Konzertbeginn war alles perfekt: die Stimmung; Seifenblasen, die durch die Gegend schwebten; die wundervolle Stimme von Florence, die mir bei dem Lied Tränen in die Augen treibte.

Eine grandiose Stimme hatte auch der Sänger von Mumford & Sons. Leider hab ich deren Auftritt nicht komplett gesehen, weil ich unbedingt zu Den Ärzten weiter wollte. Stellte sich letztendlich als Fehler heraus, weil ich Die Ärzte auf Festivals längst nicht so gut finde, wie auf normalen Konzerten. Aber in Zukunft weiß ich Bescheid, dann kann ich mir auch das Gedränge auf Festivals sparen, wenn sie gerade spielen. Der Sound war zusätzlich nicht so super, so dass ich die Gespräche zwischen Bela B. und Farin Urlaub zum Teil nicht verstanden habe. Ach, und wenn der Hintermann einem die ganzen Songtexte ins Ohr brüllt, kann man natürlich sowas auch nicht verstehen. Aber so ist das nunmal.

Royal Republic fand ich übrigens mal wieder super, aber das wird sich wohl nicht mehr ändern, schließlich hab ich sie jetzt zum 3. Mal gesehen und bin noch immer wie am Anfang von ihnen begeistert. Sie haben auch ein paar neue Lieder gespielt, die mich zwar jetzt noch nicht vom Hocker gerissen haben, aber sobald ich das neue Album rauf und runter gehört hab, wird sich das bestimmt auch wieder ändern.

Nunja, Kraftklub hatte ich bereits etwa einen Monat vorher schonmal für lau in Augsburg gesehen, jedoch wollte ich mal schauen, wie sie so auf Festivals sind. Also ich muss sagen, das war eine einzige Tortur. Die Veranstalter waren nämlich so super schlau und haben sie im Zelt spielen lassen (auf der Red Stage um genau zu sein). Der Andrang war verständlicherweise riesig, wenn man bedenkt, wie sie gerade im Kommen sind und jeder auf dem Campingplatz ihre Lieder gegröhlt hat. Tja, so kams dann, dass das Zelt dermaßen überfüllt war (mittlerweile war der Eingang für neue Besucher gesperrt) und es dadurch geschätzte 5000°C hatte. Besonders toll für jemanden, der bei so einer Hitze und ständigem Gepresse durch irgendwelche Deppen leicht umkippen kann. Daher bewegten wir uns irgendwie in den hinteren Teil des Zeltes, wo wir absolut keine Sicht auf die Bühne hatten, dafür aber noch Luft bekamen. Und doch wurden wir hier von der Stimmung mitgerissen, auch wenn wir total nass nach dem Auftritt aus dem Zelt kamen. Übrigens: es kommt total uncool rüber das Southside Festival Publikum mit „Hallo Hurricane!“ zu begrüßen („Fick dich Felix!“).

Wen ich noch besonders erwähnenswert fand, war Bat For Lashes. Ich mag ja allgemein deren Musik und ihre Stimme, aber der Auftritt war einfach toll. Auch wenn das Zelt nicht mal zur Hälfte gefüllt war und die werte Dame öfters mal außer Atem waren, was man ihr aber bei dem Rumgehüpfe nicht verübeln kann. Ich war trotzdem begeistert. Genauso wie von Bratze. Auf jeden Fall sehr sympathische Typen.

Enttäuschend dagegen fand ich The Cure. Ich hatte mich so darauf gefreut, sie endlich mal live zu sehen und dann wird mir eine alternde Band vorgesetzt, die ein Lied nach dem anderen einfach runter spielt (natürlich nicht schlecht oder ähnliches), aber das hat mir einfach die Begeisterung genommen. Erst recht, da sie kaum ihre Hits spielten und sehr wenig Ansagen machten, was auf einem Festival einfach meiner Meinung nötig ist. Ich konnte ihnen jetzt auch nicht anerkennen, dass sie großartig begeistert wären oder so, im Gegenteil, für mich wirkte alles irgendwie total unmotiviert und gelangweilt. Das einzig gute war wohl für diejenigen, die bis zum Ende blieben, dass sie ziemlich lange spielten. War bei mir nicht der Fall, weil es einfach extrem kalt war und ich lieber New Order sehen wollte, die gleich danach spielten. Und hier hat man gesehen, wie’s richtig gemacht wird: Mit „Crystal“ anfangen und alle werden vom ersten Takt an mitgerissen. Genau wie der ganze Auftritt.

Und abschließend noch Blink-182. Die waren eigentlich nie so wirklich meine Musik, ich müsste schon angestrengt nachdenken, um wenigstens ein Lied von ihnen nennen zu können. Den Auftritt fand ich dementsprechend auch nicht so überzeugend, der Sound war zusätzlich noch grottenschlecht. Ich gehörte also ebenfalls zu der großen Menge, die sich nach ein paar Liedern  lieber eine andere Band angeschaut hat.

Alles in allem war wirklich gut, so dass wir uns sicher bald wieder sehen werden, Southside!

Wilhelma Stuttgart, I.

Beim Durchforsten meiner Festplatte fielen mir die vielen Tierbilder auf, die ich teilweise letztes Jahr in der Wilhelma in Stuttgart gemacht habe und eigentlich schon seit Ewigkeiten mal hochladen wollte. Also hab ich mich kurzerhand daran gesetzt, einige Bilder aussortiert und sie gleich noch etwas bearbeitet. Die Ergebnisse könnt ihr dann in zwei Teilen begutachten, weshalb hier auch gleich Teil 1 zu sehen ist. Der zweite Teil folgt dann in ein paar Tagen.